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Überblick

Man hat lange über seine Verhältnisse gelebt und von der Zukunft geborgt. Die Verschuldung der Haushalte, die Verwahrlosung des öffentlichen Raumes, der gedankenlose Zugriff auf Ressourcen und natürliche Lebensgrundlagen, das Agieren am Rande der persönlichen und gesundheitlichen Reserven – all das ist Ausdruck einer Entwicklung, die sich ihre eigene Substanz entzieht. Der Tag des Erwachens ist schmerzlich aber auch befreiend. Wie nach einer unheimlichen Irrfahrt blickt man zurück und fragt sich, wie man eigentlich in diesen ganzen Schlamassel geraten konnte.
Aus der Not fängt man an, das was zu tun ist, zusammen zu organisieren. Mit der Unterstützung von engagierten Akteuren der regionalen Politik und Verwaltung entsteht eine Gemeinschaft. Man fühlt sich nicht mehr allein. Nähe und Verlässlichkeit spielen für die Zufriedenheit eine große Rolle und schaffen so etwas wie Geborgenheit. Man kann sich wieder in einem größeren Ganzen verorten. Man weiß, auf wen man sich verlassen kann. Man muss nicht mehr jeden Handschlag doppelt und dreifach juristisch absichern.
Materiell haben die Menschen im Jahr 2035 weniger zur Verfügung als noch zu Beginn des Jahrhunderts, allerdings beantworten sie auch die Frage, was man zu einem guten Leben braucht, ganz anders als damals.