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Überblick

Immer offener treten in unserer Gesellschaft Missstände, Fehlentwicklungen,und schmerzhafte Ungleichheiten zu Tage. Man fragt immer deutlicher, wie viel Ungleichheit unsere Demokratie vertragen kann. Und dennoch sieht man für seinen eigenen Bereich oft keinen Handlungsspielraum. Die ‚Sachzwänge‘ sind zu erdrückend. Mit der Zeit wird diese scheinbare Alternativlosigkeit nicht mehr akzeptiert. Es kommt zu Protesten, die von vielen getragen werden, die das erste Mal in ihrem Leben auf die Straße gehen. Es ist nicht immer eindeutig, welche Ziele die Gruppierungen verfolgen. So wird die Auseinandersetzung um einen neuen Gesellschaftsvertrag in wachsendem Maße nicht mehr entlang ‚klassischer Konfliktlinien’ geführt, was für alle hochgradi gverwirrend ist. Der Protest stärkt auch die Position derjenigen, die sich aus Sorge um Stabilität für Veränderungen einsetzen. Neue Formen von Bürgerbeteiligung entwickeln sich bald von einem Ziergewächs zu einer echten Nutzpflanze. Dennoch folgen muühsame Jahre der Auseinandersetzung. Es ist schwer, das Alte zurück zu lassen, bevor die Früchte des Wandels greifbar sind. Der Weg ist nicht leicht und mit Zweifeln, Enttäuschungen und Widersprüchen gepflastert. Nur zögernd werden die Konturen des neuen Gesellschaftsvertrages klarer. Mit den Erfolgen wächst der Mut, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen, und langsam ändern sich auch Werte und Bewertungen. Geboren aus den Spannungen, die eine Grenzregion immer hat, ist der Raum Aachen im Jahr 2035 durch einen achtsameren Umgang mit den vorhandenen Ressourcen und neue Formen des sozialen Ausgleichs geprägt, die den Menschen ein gutes Auskommen ermöglichen. Man ist stolz auf das Erreichte.