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Das 21. Jahrhundert wird das Jahrhundert der knappen Ressourcen. Gab es bis 1990 im Wesentlichen nur die Staaten der OECD, die als industrialisierte Gesellschaften einen hohen Ressourcenverbrauch hatten, konkurrieren heute viele Schwellenländer mit großen Bevölkerungszahlen mit uns auf den Rohstoffmärkten der Welt.

Die meisten Rohstoffe sind nicht wirklich knapp in einem Sinne, dass es nicht genügend davon gäbe. Knapp sind nur die Produktionskapazitäten. Daher steigt der Preis auf den Weltmärkten stark an, so zum Beispiel für Stahl und andere Metalle.

Knapp zu werden drohen allerdings unsere wichtigsten Energierohstoffe Öl und Gas. In den nächsten 10 Jahren – einige Wissenschaftler sehen den Zeitpunkt bereits als gekommen an, andere meinen, es dauert noch rund 10 Jahre – wird die weltweite Förderung von Öl zurückgehen. Jahr für Jahr stehen dann dem Weltmarkt einige Prozent weniger Öl zur Verfügung, und das bei prinzipiell steigender Nachfrage. Dies führt zu starken Preissteigerungen. Manche Wissenschaftler sehen in der Preisexplosion der Jahre 2007 und 2008 schon klare Vorboten des weltweiten Höhepunktes der Ölförderung. Ähnlich wie beim Öl droht auch bei Gas ein Förderhöhepunkt, der aber nach bisherigem Wissen einige Jahre später eintreten wird, als bei Öl.