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Es gibt eine Reihe von Methoden, Szenarien zu entwickeln.

Szenarien können von Fachleuten erarbeitet werden. Dieser Top-Down-Ansatz wird häufig angewendet, wenn es um technische Fragestellungen geht, um die Zukunft von Unternehmen, um ganz spezielle regionale Fragestellungen, beispielsweise nach dem Tourismus in den Alpen nach 2030.

Szenarien können aber auch Bottom-Up, also gewissermaßen von unten erstellt werden. Hier sind Bürger gefragt, Politik, Verwaltung, Unternehmer. Kurz ein guter Querschnitt durch die Region. Wo Fachleute notwendig sind, geben sie ihren Input. Wir haben uns im indeland für diese Methode entschieden.

Für die Regionalszenarien wählt die Stiftung eine besondere Vorgehensweise, die insbesondere die regionale Kompetenz und Vielfalt berücksichtigt. Um einen möglichst großen Querschnitt der Einschätzungen über Zukunft ganz allgemein und in Bezug auf die jeweilige von den Szenarien zu beantwortende Frage zu bekommen, werden Interviews mit zahlreichen Personen geführt. Für die Indeland 2050-Szenarien wurden beinahe 70, für die Heimat 2035-Szenarien sogar 250 Personen aus der jeweiligen Region interviewt. Diese Interviews werden anonymisiert und ausgewertet. Sie dienen als Input für die anschließenden Szenarienworkshops. In diesen mehrtägigen Workshops werden die Szenarien entwickelt.

Links

„How to create scenarios“ von Ulrich Golüke (englisch):
http://www.blue-way.net/papers/ScenarioSomeDetails.pdf