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Für die Wahrnehmung der Vergangenheit haben Menschen ein Organ. Es ist bei unterschiedlichen Menschen von durchaus verschiedener Leistungsfähigkeit: Das Gedächtnis.
Die Sicht in die Zukunft hat nicht gerade Hochkonjunktur: In Deutschland gibt es nach dem Hochschulkompass zum Wintersemester 2008/2009 genau 329 Studiengänge, die sich mit Vergangenheit beschäftigen – Lehrstühle, die in irgendeiner Weise mit Geschichte zu tun haben. Es gibt nur wenige, die sich mit Zukunft beschäftigen. Im Winter 2010/11 wurden bei google unter dem Suchbegriff Historiker rund 1,5 Millionen Seiten gefunden. Für den Begriff Futurologe, Zukunftsforscher, waren es nur rund 50.000. Eigentlich merkwürdig: Denn Geschichte ist Vergangenheit und damit nicht mehr zu verändern.  Veränderungen finden jedoch im Jetzt statt und reichen in die Zukunft. Welche Wirkungen – erwünschte oder unerwünschte – Veränderungsprozesse haben, zeigt sich erst in der Zukunft. Grund genug, sich intensiver mit dieser Zukunft auseinanderzusetzen.
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