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Verschiedene Methoden erlauben einen Blick in die Zukunft zu wagen. Ihre Anwendung hängt in erster Linie von der Art der Fragestellung ab.

Ist beispielsweise die Entwicklung einer Größe, zum Beispiel der Verschuldung des Bundes in Deutschland gefragt, so bedient man sich einer Zeitreihenanalyse. Man trägt für jedes Jahr den Stand der Verschuldung auf und erhält so eine Zeitreihe. Diese kann man nun mit statistischen Methoden analysieren und so eine Aussage über die nahe Zukunft treffen.

Anspruchsvoller wird es, wenn komplexe Wirkungsgefüge betrachtet werden sollen. Meist werden dann Modelle konstruiert, die wesentliche Einflussgrößen und ihre Wirkung aufeinander abbilden. Auch mit Hilfe solcher Modelle sind Ausblicke in die Zukunft möglich.

Noch schwieriger wird es, wenn die Einflussgrößen nur schwierig beschreibbar sind oder es so viele Einflussgrößen gibt, das ein Modell gar nicht zu konstruieren ist. In dieser Situation kann man Zukunft nicht mehr durch die Analyse vergangener Zeit oder von Wirkungszusammenhängen vorhersagen. Hier helfen nur noch Szenarien, in denen mögliche Zukünfte als logische und konsequente Entwicklungen aus der Gegenwart beschrieben werden. Diese Szenarien sind aber keine Vorhersage über eine nahe oder ferne Zukunft, sie beschreiben eben nur mögliche Ausprägungen dieser Zukunft.